Das Ende der Verlässlichkeit der Videos

„Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Und bewegte Bilder, also Videos, gelten noch immer als untrüglicher Beweis dafür, dass sich etwas genau so abgespielt hat, wie es im Film zu sehen ist. Mit dieser Gewissheit ist es jetzt allerdings vorbei. Leistungsfähige Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI) erlauben mittlerweile die Herstellung von so perfekten Fälschungen, dass mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen ist, ob ein Video echt oder manipuliert ist. In sogenannten Deep-Fake-Videos sagen oder tun Personen Dinge, die sie niemals sagen oder tun würden.“ (Die Welt, 1. August 2019) Mit diesen Worten beginnt der Artikel „Künstliche Intelligenz könnte Kriege auslösen“ von Dr. Norbert Lossau in der Welt. Zu Wort kommt der Informations- und Maschinenethiker Prof. Dr. Oliver Bendel, der sich aus technischer und philosophischer Perspektive mit Deepfakes bzw. Deep Fakes beschäftigt hat. Der Artikel ist am 1. August 2019 in der gedruckten Ausgabe erschienen. Er steht in mehreren Ausgaben und in elektronischer Form in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

Abb.: Das Ende der Verlässlichkeit der Videos